Geisteswissenschaften

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Die vorliegende Publikation beschäftigt sich mit den Reparationen, einem Zentralthema der alliierten Deutschlandpolitik. Angesichts der großen materiellen und menschlichen Verluste, die die Sowjetunion im Zuge der deutschen Invasion auf sowjetischen Boden zu beklagen hatte, war die Reparationsfrage für die Sowjetunion von einer entscheidenden Bedeutung. Die von den Alliierten aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtete Reparationsfrage wurde zu einem Streitpunkt, der auf die Entwicklung des Kalten Krieges einen erheblichen Einfluss nahm.

Die Publikation stützt sich sowohl auf die neuere internationale, als auch auf die russische Forschungsliteratur und präsentiert ein Gesamtbild der sowjetischen Reparationspolitik von 1941 bis 1953.

 

„Die besondere Stärke der Darstellung liegt in der breiten Rezeption der vorliegenden Teiluntersuchungen und Gesamtdarstellungen und der darauf aufbauenden Bewertung der Forschungskontroversen. […]

Darüber hinaus besticht sie durch eine sorgfältige Auswertung der breit gestreuten und zum Teil kontroversen Forschungsbefunde zu einzelnen Regionen, Branchen und Aspekten des Gesamtphänomens.“

Lutz Raphael

 

Artem Kouida, 1983 in Minsk/Belarus geboren, ist Osteuropahistoriker und Mitglied des Deutschen Fachjournalistenverbandes. Sein besonderes Interesse gilt den deutsch-russischen Beziehungen, der osteuropäischen Umweltgeschichte, sowie der belarussischen Zeitgeschichte.

Bis heute sind über 100 journalistische Beiträge von Artem Kouida in deutschen und russischen Printmedien erschienen. Darüber hinaus wurden drei eigene Fotoausstellungen organisiert. Für seine Arbeiten wurde er mehrmals ausgezeichnet.

 

Studien zur Geschichte Ost- und Ostmitteleuropas, Bd. 13

ISBN 978-3-944487-45-8

13x20cm, Englisch-Broschur, 168 Seiten, 19 s/w Fotos

15,90 € *

Auf Lager

Die Themen umspannen das späte 19. und das 20. Jahrhundert. Gemeinsamer Nenner ist die Auseinandersetzung mit dem Raum- und Kulturbegriff Mitteleuropa.

Mitteleuropäische Studien, Bd. 8

 

13x20,5 cm, Englisch-Broschur, 272 Seiten, 5 farbige Illustrationen

ISBN 978-3-944487-13-7

22,00 € *

Auf Lager

Ungarns Wege nach Europa nahmen während der vergangenen fünfundzwanzig Jahre einen spannenden Verlauf. Ungarn war zu Zeiten des Systemwechsels das bei weitem europäischste Land in Zentraleuropa - eine Rolle, die es in der Transformationsphase weitgehend bewahren konnte. Das Zusammenspiel aus akzentuiert nationalistischen Politiken, schlampiger Wirtschaftsgebahrung und einer erneuten Hinwendung zu einer autoritären politischen Kultur legen einen Schatten über das ehemalige Vorzeigeland in der Mitte Europas. Zehn Jahre nach dem Beitritt Ungarns in die Europäische Union zieht dieser Band Bilanz über die Europapolitik des Landes. Er analysiert in den ersten beiden Beiträgen die wirtschaftlichen und im dritten Beitrag die historischen Entwicklungen Ungarns seit 1990. Die drei darauf folgenden Aufsätze reflektieren die Europapolitik des Landes, die sich weitgehend auf das Konzept „Visegrád“ konzentriert, einem Kooperationsformat der zentraleuropäischen Staaten Ungarn, Slowakei, Tschechische Republik und Polen. Die zehn Thesen im letzten Beitrag wollen den Weg weisen zu einem nachhaltig europäisch orientierten Ungarn im einundzwanzigsten Jahrhundert. Tabellen mit Erläuterungen zu den Themen Politik und Wirtschaft und Abbildungen komplettieren die sieben wissenschaftlichen Beiträge.

 

Christopher Walsch lehrt Zeitgeschichte und Internationale Politik an der Corvinus Universität Budapest. Von 2012 bis 2014 war er Senior Research Fellow an der Andrássy Universität Budapest. Forschungsschwerpunkte: Geschichte Zentral- und Osteuropas im 20. Jahrhundert, zentral- und osteuropäische Staaten in der Europäischen Union, EU-Erweiterungspolitik.

 

Studien zur Geschichte Ungarns, Bd. 19

 

ISBN 9783944487274

14,5x20,5 cm, kartoniert, 280 Seiten, 24 Fotos, zahlreiche Tabellen

 
19,90 € *

Auf Lager

Dieses Buch entstand aus einer langjährigen Forschungsarbeit. Teilergebnisse wurden bereits auf internationalen Fachtagungen vorgestellt und später in Fachzeitschriften und Sammelbänden in deutscher und ungarischer Sprache abgedruckt. Das hier vorgestellte Werk ist jedoch keine einfache Sammlung früherer Arbeiten. Die dort erzielten Ergebnisse wurden nicht nur mit neueren Erkenntnissen der Forschung ergänzt, sondern die Thesen auch mit erweiterten Quellenbelegen untermauert. Außerdem wurden diese Analysen mit neuen, bis jetzt unpublizierten Untersuchungen bereichert und damit das so gewonnene Bild abgerundet.

Der geographische Raum, den dieses Buch behandelt, umspannt mehr als zehntausend Kilometer von der Mongolei bis zur Bretagne an der französischen Atlantikküste und geht der Geschichte eines einzigen Verbandes nach. Der zeitliche Rahmen der Handlung ist ebenfalls immens, er beginnt um das 3. Jahrhundert vor Christi in Ostasien und endet im 5. nachchristlichen Jahrhundert im heutigen Frankreich.

Die hier vorgelegte Studie folgt den Spuren einer hunnischen Gruppe und dabei werden viele kontroverse Fragen der hunnischen Geschichte diskutiert und neue Lösungsansätze angeboten. Dazu zählen die Frage nach der Hsiung-nu-Hunnen-Identität, die Frage nach der Herkunft der Chuni bei Ptolemaios, die Frage, ob es bereits im 2. und 3. Jahrhundert Hunnen im Kaukasusgebiet und in Mittelasien gab. Das gotisch-alanisch-hunnische Bündnis in Pannonien ist ebenfalls ein Gegenstand der Untersuchung. Von hier aus verfolgt das Buch den Weg dieser hunnischen Gruppe nach Gallien, wo sie ihr endgültiges Siedlungsgebiet fand.

Das Buch analysiert in erster Linie die schriftlichen Quellen, aber auch die Ergebnisse der archäologischen Forschung bleiben nicht außer Betracht. Zur Sprache kommen die künstliche Schädeldeformation, der hunnische Kessel und die Almandineinlagen.

 

ISBN 978-3-944487-21-2

17x24 cm (B5), kartoniert, 248 Seiten

25,00 € *

Auf Lager

Dieser Band versammelt Beiträge des verstorbenen ungarischen Historikers zur Gesellschaftsstruktur Ungarns im Spätmittelalter. Er enthält folgende Studien:

- Die Rolle der Kirche in der Landespolitik und in der Landesverteidigung am Ende des Mittelalters

- Die Rolle der Stuhlweißenburger Pröpste in der Staatsregierung

- Barone im königlichen Rat zur Zeit Matthias‘ und Wladislaws II.

- Die Wahlkapitulation Wladislaws II. in Ungarn (1490)

- Der mittlere Adel unmittelbar vor Mohács

- Die Beisitzer des königlichen Rates aus dem mittleren Adel unter den Jagiellonen

- István Werbőczy als Politiker in der Zeit vor Mohács (1526)

- Die innenpolitische Lage des ungarischen Staates vor Mohács

- Der „Kalandbund“ des Jahres 1525

- Die Schlacht bei Mohács und ihre Vorgeschichte

 

Studien zur Geschichte Ungarns, Bd. 17

14,8x20,5 cm, kartoniert, 436 Seiten

ISBN 978-3-933337-79-5

36,50 € *

Auf Lager

Dieses Buch versammelt überarbeitete und ergänzte Studien aus der Zeit zwischen 1979 und 2009. Sie beschäftigen sich mit der älteren ungarischen Geschichte. Neben der Problematik der ungarischen Frühgeschichte werden hilfswissenschaftliche Themen sowie ereignisgeschichtliche  Fragen behandelt, deren überwiegender Teil sich vor allem mit den Beziehungen zwischen Ungarn und den benachbarten Völkern vom 9. bis zum 12. Jahrhundert beschäftigt.

Ferenc Makk, geboren 1940 in Baja/Ungarn, studierte an der Attila József Universität in Szegedin Geschichte, Latein und Altgriechisch.  Seit 1983 lehrt er mittelalterliche Geschichte an der Attila József Universität in Szegedin. Seit 1992 ist er Professor der Geschichtswissenschaft.

Seine jahrzehntelangen Forschungen innerhalb der Geschichtswissenschaft erstrecken sich auf die mittelalterliche ungarische Geschichte, historische Hilfswissenschaften und Byzantinologie. Er hat bis jetzt auf Ungarisch und in Fremdsprachen etwa 300 Studien publiziert. Unter ihnen befinden sich 32 Bücher bzw. Schriften, die er entweder als eigenständiger Autor oder als Mitverfasser herausgab.

 

 

Studien zur Geschichte Ungarns, Bd. 18

 

14,8x20,5 cm, gebunden, Festeinband, 364 Seiten

ISBN 978-3-933337-90-0

39,50 Euro

39,50 € *

Auf Lager

Dieses Buch erzählt die Geschichte der Juden in Klausenburg, das als die Kulturhauptstadt von Siebenbürgen galt. Doch greift es mit seiner Botschaft über den engen geographischen Raum Siebenbürgens hinaus. Mit seiner detaillierten und faktenbezogenen Darstellung der großen Ereignisse ist das Buch eine Überlieferungsgeschichte der Entmenschlichung und des Menschen, der den äußeren Umständen trotzt. Im Mittelpunkt der Darstellung stehen die Geschichte der Juden in der Zwischenkriegszeit sowie ihre Vernichtung während des Zweiten Weltkriegs. Aber auch die Umstände des Abkommens zwischen Eichmann und Kasztner zur Rettung eines Teiles der Klausenburger Juden – die Rettung der Privilegierten – wird ausführlich erörtert. Ein eigenes Kapitel ist denjenigen Frauen und Männern gewidmet, die mit ihren Taten vielen Juden das Leben gerettet haben.

Der Autor bleibt bis zuletzt im Hintergrund: Er fällt kein Werturteil über Personen. Die eigene Tat bewertet jede Gestalt des Buches: sie lobpreisen sie oder sie tadeln sie. Aus diesem Grunde ist die Geschichte von Klausenburg mit seinen hunderttausend Einwohnern während des Zweiten Weltkriegs eine universal menschliche.

 

Studien zur Geschichte Ost- und Ostmitteleuropas, Bd. 10

14,8x20,5 cm, kartoniert, 394 Seiten

ISBN 978-3-933337-84-9

33,90 Euro

33,90 € *

Auf Lager

Welche Rolle spielte die Mitteleuropa-Konzeption während des Kalten Krieges? 

Westeuropa gegenüber Osteuropa: So war die geopolitische Realität des europäischen Kontinents zur Zeit des Kalten Krieges. Der Kalte Krieg führte zu einer bipolaren Weltordnung. Vor allem Europa wurde durch den Fall des Eisernen Vorhangs aus seiner Bahn und seiner Geschichte geworfen. In zwei Lager geteilt war Europa ein potentieller Spielplatz der Konfrontation zwischen Osten und Westen. Diese politisch verordnete Bipolarität zerstörte historisch gewachsene Räume und löste traditionelle Zusammenhänge auf. Staaten, Gesellschaften und soziale Gruppe sahen sich gezwungen, sich für ein Lager zu entschieden und ggf. ihre Zugehörigkeiten und Orientierungen grundlegend zu verändern. In einem vielbeachteten Essay bezeichnete der tschechische Schriftsteller Milan Kundera das seiner kulturellen Kontakte zum Westen beraubte Mitteleuropa darum als „gekidnappten Okzident“, um die „Tragödie“ dieses kulturell-politischen Raumes der Weltöffentlichkeit vor Augen zu führen. Als er im Exil in Paris war, betrachtete er sich selbst gerne als Mitteleuropäer und lehnte die Idee ab, dass er aus Osteuropa kam. Der polnische Lyriker und Literatur Nobelpreisträger Czesław Miłosz beschrieb diesen geographischen Raum als das „Andere Europa“. Der Philosoph Jan Patočka analysierte die gesamte Situation hingegen als moralische Krise Europas, als Krise einer Zivilisation anlehnend an seinen Meister Edmund Husserl. Dieses Buch ist als eine politische Ideengeschichte konzipiert und untersucht mit der Mitteleuropa-Konzeption eine intellektuelle Denkbewegung, die darauf zielte, historisch-räumliche Denktraditionen neu zu beleben um dadurch auch die sich im Zuge des Zweiten Kalten Kriegs zuspitzende Rivalität der beiden Blöcke zu entschärfen. Anknüpfend an die Idee des verlorenen Europas, war die Intention der Mitteleuropa-Konzeption der „Schicksalsgemeinschaft“ der Nationen vom Rhein bis zum Dnjepr sowie vom Baltikum bis zum Adriatischen Meer einen dritten Weg aus der Hegemonie der Supermächte aufzuzeigen.

 

 

ISBN 978-3-944487-22-9

13x20 cm Englisch Broschur, 154 Seiten, mehrere farbige Karten

18,90 Euro

18,90 € *

Auf Lager

Der Friedensvertrag von Paris stellte außer einer winzigen Veränderung die Grenzen von Ungarn vor 1938, die in dem Friedensvertrag von Trianon im Jahr 1920 festgelegt wurden, wieder her. Die Veränderung betraf den slowakisch-ungarischen Grenzabschnitt gegenüber Preßburg. Ungarn musste hier drei weitere Dörfer an die Tschechoslowakei abtreten. Die territoriale Wiederherstellung des Trianoner Friedensvertrags war keine unbedingte Notwendigkeit. Dass auf der Pariser Friedenskonferenz von 1946 schließlich doch diese Entscheidung erzielt wurde, spielten mehrere Faktoren dabei eine Rolle. Die entscheidende Rolle spielten dabei – ähnlich wie in der Situation nach dem Ersten Weltkrieg – die Siegermächte. Ihre Entscheidung wurde aber nicht nur von den eigenen Prinzipien und Interessen, sondern auch von der Rolle Ungarns und seiner Rivalen im Zweiten Weltkrieg, sowie von ihrer Diplomatie nach dem Zweiten Weltkrieg entscheidend beeinflusst. In diesem Buch wird versucht, unter Benutzung der zur Verfügung stehenden ungarischen und ausländischen Fachliteratur, sowie unter Einbeziehung neuer Quellen, diesen während des Kriegs begonnenen und 1947 abgeschlossenen Friedensprozess zu rekonstruieren. Dokumentiert werden die Entscheidungsprozesse der Alliierten und der Nachbarstaaten sowie der ungarischen Regierungen, die anfänglichen und die modifizierten Kriegsziele sowie die öfter modifizierten bzw. der Kriegslage angepassten territorialen Forderungen.

 

(Studien zur Geschichte Ungarns, Bd. 15)

 

Kartoniert, 17x24 cm, 272 Seiten, 7 s/w Fotos, 14 Karten und Tafeln

ISBN 9783933337696

38,00 Euro

38,00 € *

Auf Lager

In diesem Sammelband werden die Außenpolitik Ungarns in den sechziger Jahren, die Wirtschaftspolitik (der sog. neue ökonomische Mechanismus), ihre Auswirkung auf die Kultur, die Situation der Gesellschaftswissenschaften und nicht zuletzt die Kirchenpolitik analysiert.

 

Inhalt:

 

János M. Rainer: Die „sechziger Jahre“ in Ungarn. (Politisch-)geschichtliche Konvergenzen

Magdolna Baráth: Ungarn und die Sowjetunion

Csaba Szabó: Ungarn und der Vatikan. Kirchenpolitik in den sechziger Jahren

Zsuzsanna Varga: Illusionen und Realitäten in der Geschichte des neuen ökonomischen Mechanismus

Melinda Kalmár: Versuch der Optimierung. Reformmodell in der Kultur 1965-1973

Gábor Kovács: Revolution, Lebensweise, Macht und Kultur. Charakteristiken des politischen Denkens in den sechziger Jahren

Éva Standeisky: Zerfall. Die Macht und die kulturelle Elite.

 

(Studien zur Geschichte Ungarns, Bd. 14)

 

Kartoniert, 17x24 cm, 318 Seiten

ISBN 9783933337627

39,50 Euro

39,50 € *

Auf Lager

Das 16. Jahrhundert - eine Zäsur in der modernen Geschichtsschreibung Europas. Diese ebnete den Weg vom Spätmittelalter in die Moderne. Kulturelle und religiöse Brüche veränderten das Gesellschaftsgefüge in Mitteleuropa und sorgten für eine erste Blüte der verschiedenen Landessprachen, der Literatur und der Bildung. Der Humanismus, die Medienrevolution Buchdruck und die Reformation gaben diesem Prozess die notwendige Dynamik. Die Religiöse Differenzierung war im weiteren Verlauf der Geschichte der Ursprung für unzählige Kriege, Auseinandersetzungen und unnötiges Blutvergießen. Das 16. Jahrhundert prägt Ungarn bis in die Gegenwart. Die Schlacht von Mohács 1526 (wurde zu) ein(em) nationales Trauma für die Ungarn. Mit der endgültigen Dreiteilung des ungarischen Königreichs im Jahr 1541 verlor das Land nicht nur seine Souveränität, sondern für nahezu 150 Jahre seine territoriale Einheit. Die Reformation, die sich aufgrund der unterschiedlichen politischen und gesellschaftlichen Gegebenheiten in allen drei Teilen unterschiedlich entwickelte, fungierte dabei als Hoffnungsträger in einer ausweglos scheinenden politischen Situation. Im westungarischen Raum wurden die Magnaten zu Trägern der Reformation. Auf ihren Gütern äußerte sich zwar die Hinwendung zum Reformglauben auf unterschiedliche Art und Weise. Gemein hat die Reformation im westungarischen Raum ein Aufblühen der ungarischen Sprachen, die Errichtung von Druckereien und Schulen und noch viel mehr.

 

Mitteleuropäische Studien 7

13x20,5 cm, Englisch-Broschur,150 Seiten, 8 farbige Illustrationen

ISBN 978-3-944487-10-6

21,00 Euro

21,00 € *

Auf Lager

Diese Auslese wurde im Rahmen eines Forschungsprogramms erstellt, das seit 2001 unter dem Namen Die sechziger Jahre in Ungarn lief. Die Arbeit, die vom Nationalen Forschungs- und Entwicklungsprogramm gefördert wurde, setzte sich zum Ziel, die ungarischen Ereignisse der „sechziger Jahre“ mit den Mitteln der Geschichtswissenschaft zu untersuchen. Ein wichtiges Ziel der Forschung war, die persönlichen Erinnerungen an die „sechziger Jahre“ zu analysieren.

Der Lebensweg der Erzähler umfasst in vielen Fällen das gesamte 20. Jahrhundert (am häufigsten ist ein Lebensweg, der sich von den zwanziger-dreißiger Jahren bis zum Zeitpunkt des Interviews erstreckt). Die Gliederung der biographischen Erzählungen erfolgte teils anhand der persönlichen Lebensläufe teils der großen historischen Ereignisse des Jahrhunderts. Der gesellschaftliche Status, die Position, das Alter und die Schulbildung der Interviewpartner weisen sowohl während der erzählten Zeit als auch während der Interviewzeit eine außerordentliche Vielfalt auf. (Die beigefügte erläuterte Biographie enthält einen kurzen Lebenslauf der Interviewpartner, einschließlich ihres Lebensabschnittes während der sechziger Jahre.) Die Mehrzahl der Interviewpartner nahm auf eine gewisse Art aktiv an den revolutionären Ereignissen teil und auch ein gewisses Übergewicht der Intellektuellen und derjenigen, die mit der geistigen Sphäre verbunden waren, ist zu beobachten. 1956 steht im sichtbaren (ausgesprochenen) oder unsichtbaren (verborgenen) Zentrum ihrer Geschichte über die „sechziger Jahre“. In recht vielen Fällen lässt sich das auch über ihre gesamte Biographie sagen – einerseits, weil sie persönlich an der Revolution teilnahmen (gleich auf welcher Seite), anderseits, weil sie sie zwar nur erlebten, aber sie ihren Einfluss für bestimmend halten.

Im Band kommen sowohl Nutznießer als auch Opfer des Regimes zu Wort.

 

Studien zur Geschichte Ungarns, Bd. 16

 

ISBN 978-3-933337-73-3

17x24 cm, kartoniert, 260 Seiten

36,90 Euro

36,90 € *

Auf Lager

Italien und das Osmanische Reich im 15. und 16. Jahrhundert versammelt Beiträge aus so unterschiedlichen Disziplinen wie der italienischen und lateinischen Philologie, der Arabistik und der Kunstgeschichte, aus den italienischen und osmanischen Geschichtswissenschaften. Italien steht hier für eine Vielfalt untereinander verfeindeter Territorialstaaten, die sich auch in einem heterogenen Spektrum von Verhaltensweisen gegenüber den Osmanen niederschlägt. Das Osmanische Reich steht dagegen vor allem für den Hof und die Politik der Sultane. Aus der jahrhundertelangen Beziehung zwischen Italien und dem Orient ragen das 15. und 16. Jahrhundert insofern heraus, als sie nicht nur durch gewaltige kriegerische Auseinandersetzungen zwischen Christentum und der hohen Pforte, von dem zähen Kampf der italienischen Seerepubliken untereinander ebenso wie gegen die Osmanen um die Vorherrschaft im Mittelmeerraum sowie von den üblichen den Ungläubigen am Bosporus oder Tiber verteufelnden Pamphleten sowie Aufrufen zum Kreuzzug gezeichnet waren, sondern zugleich - in Italien mehr noch als in Istanbul – von einem erstaunlichen Spielraum zeugen, in dem der Andere neugierig betrachtet werden, man sich diplomatisch auf seine Gebräuche einlassen, in dem man sich gegenseitig relativ unvoreingenommen wahrnehmen, wenn nicht sogar voneinander lernen konnte – und das, zumindest dem italienischen Anspruch nach zu urteilen, von Gleich zu Gleich. Dieses Ineinander von Ablehnung und Offenheit decken die Beiträge des Bandes aus unterschiedlichen Perspektiven und in verschiedenen Bereichen auf und lassen darin neben dem vertrauten Bild des schwarz-weiß Antagonismus eine Palette von Zwischentönen erkennen.

Inhalt:

 

Marcell Restle: Die Osmanische Architektur unter Mehmet dem Eroberer und die italienische Renaissance

Giuseppe Mandalà: Tra mito e realtà: L’immagine di Roma nella letteratura araba e turca d’età ottomana (secoli XV-XVI)

Maria Pia Pedani: L’Italia, Venezia e la Porta. Diplomazia e letteratura tra umanesimo e rinascimento

Giovanni Ricci: Cavalleria e crociata nella Ferrara del Rinascimento: un piccolo stato davanti a un grande impero

Carlo Bitossi: Genova e i turchi. Note sui rapporti tra genovesi e ottomani fra medioevo ed età moderna

Luca D’Ascia: L’impero machiavellico. L’immagine della Turchia nei trattatisti italiani del Cinquecento e del primo Seicento

Joël Elie Schnapp: Antichrist e Antichrists turcs au XVe siècle

Marina Formica: La Porta e la Tiara. Immagini e dinamiche identitarie nella cultura italiana del XVI secolo

Rolf Lohse: L’immagine degli ottomani nelle commedie e tragedie italiane del Cinquecento

Rita Unfer Lukoschik: Reflexe der Begegnung mit dem Osmanischen Reich in den Novellen der italienischen Renaissance am Beispiel der Sei Giornatedes Sebastiano Erizzo

Patrizia Farinelli: Cose turche nella censura del Decameron a cura di Salviati

Hans Georg Majer: Osmanische Wahrnehmungen Italiens zur Zeit der Renaissance (15. und 16. Jahrhundert). Eine Skizze

 

Studia Turcica Bd. 2

 

ISBN 9783933337740

Kartoniert, 304 Seiten, 14,8x20,5 cm

29,50 Euro

29,50 € *

Auf Lager

Herbst 1914: Nach anfänglichen Erfolgen entwickelt sich der Kriegsverlauf an der Ostfront für die Habsburgermonarchie zum Debakel – schon bald rücken Truppen der zaristischen Armee auf österreichisch-ungarisches Gebiet vor. Dieser militärische Misserfolg und die ohnehin aufgeheizte Stimmungslage angesichts der vermeintlichen „Russophilen“ schaffen für die k.u.k. Monarchie in Galizien und der Bukowina eine Situation, die als Sicherheitsrisiko eingestuft wird und eine staatlich gelenkte Sicherheitspolitik notwendig erscheinen lässt. Hinsichtlich ihrer Auswirkungen nicht durchdacht, resultiert diese Politik äußerst rasch in der Deportation der Ruthenen aus dem Operationsgebiet.

Ortswechsel: Die steirische Landeshauptstadt Graz liegt fernab der Fronten des gerade ausgebrochenen Ersten Weltkrieges und steht mit diesen Entwicklungen doch in einem engen Zusammenhang: Ab September 1914 treffen hier am nahegelegenen Flugfeld Thalerhof Transportzüge mit Ruthenen ein, die von der österreichischen Verwaltung pauschal der „Russenfreundlichkeit“ und damit des Verrats am Vaterland bezichtigt werden. Die steirische Verwaltung ist auf das Kommen dieser Menschen gänzlich unvorbereitet – eine Lagerstruktur, die diese Menschen auffangen könnte, entsteht erst nach und nach, zu einem Zeitpunkt als es beinahe zu spät ist.

Die vorliegende Studie „Thalerhof“ thematisiert die Geschichte eines Lagers, das von der k.u.k. Monarchie zur Verwahrung eigener Staatsbürger errichtet worden war. In der Ukraine als „Talergof“ zu einer schaurigen Legende geworden, geriet dieser Ort in Österreich gänzlich in Vergessenheit. Das Buch stellt die erste umfassende wissenschaftliche Beschäftigung mit dieser Thematik im österreichischen Raum dar und ist das Ergebnis eines 2008 durch das Österreichische Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport in Auftrag gegebenen Forschungsprojekts. Die Autoren dokumentieren dabei nicht nur die Vorgänge im Lager Thalerhof, sondern nennen auch erstmals die Namen der bisher unbekannten Opfer und klären den Verbleib ihrer sterblichen Überreste.

 

Mitteleuropäische Studien IV.

 

ISBN 9783933337764

212 Seiten, 59 s/w und 4 farbige Abbildungen, 4 Karten, 13x20 cm, Englisch-Broschur

26,50 Euro

26,50 € *

Auf Lager

Im April 2012 fand an der Andrássy Universität Budapest die internationale Tagung „Wirtschaft und Wohlstand in Mitteleuropa im Vergleich. 1867 bis zur Gegenwart“ statt und unmittelbar im Anschluss daran ein Doktorandenworkshop zum gleichen Thema. Die besten Beiträge beider Veranstaltungen sind in diesem Band der Mitteleuropäischen Schriftenreihe versammelt.

 

Inhalt:

Christopher Walsch, Einleitung: Wirtschaft und Wohlstand in Mitteleuropa – einhundertfünfzig Jahre Rückständigkeit?

Károly Halmos, Kapitalismen in Ungarn. Die Donaumonarchie, 1867 – 1918

Philipp Strobl, Innsbrucks Weg in die Moderne – Die Wirtschaft der Tiroler Landeshauptstadt im Wandel (1860-1910)

Ákos Kárbin, Vom Silberstandard zur hinkenden Goldwährung: Währungsreformen des Deutschen Reiches und der Donaumonarchie im Vergleich

Zoltán Kaposi, Die Einkommens- und Vermögenslage der ungarischen Aristokratie am Ende des 19. Jahrhunderts

Lukáš Fasora, Die sozialistische Arbeiterjugend auf der Suche nach dem alternativen Weg. Linksradikale Revolte in den böhmischen Ländern 1900-1920

Catherine Horel, Die Finanzierung der Vereine in den Städten der Habsburgermonarchie. Die Zwischenkriegszeit, 1919 – 1939

Tamás Réti, Die sich verändernde Rolle des ausländischen Kapitals im Ungarn der Zwischenkriegszeit

Péter Krisztián Zachar, Politik, Wirtschaft, Selbstverwaltung – Die Wirtschaftskammern in Ungarn in der Zwischenkriegszeit und der Versuch einer Neuorganisation nach der Wende

Martin Vašíček, Mittelschulausbildung und Sozialstruktur in der ersten Tschechoslowakischen Republik. Eine Fallstudie der Städte Znojmo (Znaim), Jihlava (Iglau) und Břeclav (Lundenburg)

Fruzsina Müller, Das ungarische Jeansprogramm. Die Lebensstandardpolitik der Kádár-Ära als Antwort auf die Wirtschafts- und Legitimationskrise der siebziger Jahre

Wolfgang Nitsche, Der wirtschaftliche Übergang in Mitteleuropa bis 2004

Christopher Walsch, Ungeliebter ungarischer Kapitalismus

Doris Hanzl-Weiss, Die Slowakei seit 1989

Tibor Palánkai,Das Integrationsprofil Ungarns

 

13x20 cm, Englisch Broschur, 300 Seiten, zahlreiche farbige Abbildungen

28,00 Euro

ISBN 978-3-944487-04-5

28,00 € *

Auf Lager

Die aktuellen Darstellungen Russlands in der deutschen Presse vermitteln ein düsteres Bild. Das Land sei in einer Autokratie unter dem neuen-alten „Zaren“ Putin versunken, der willkürlich im Inneren herrsche und seine Nachbarstaaten nach Belieben drangsaliere. Russland sei unberechenbar, imperialistisch und zuweilen barbarisch, ein Land, dem man noch höchstens mit Misstrauen begegnen sollte.

Dieses Russlandbild ist keine reine Widerspiegelung aktuell-politischer Ereignisse. Die sprachliche und inhaltliche Zusammensetzung der medialen Darstellungen Russlands wird von vielen Faktoren beeinflusst, die zum Teil unabhängig vom Betrachtungsobjekt existieren. Welche Faktoren sind das? Wie ist das moderne Russlandbild beschaffen? Wie schlagen sich frühere Vorstellungen von Russland im Mediendiskurs im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts nieder? Woher kommen diese Bilder, die wir heute als gegeben empfinden? Aus dem Blickwinkel der Neuen Kulturgeschichte, kombiniert mit den Ansätzen der Perzeptionsforschung und der medienwissenschaftlichen Nachrichtenwerttheorie, geht die vorliegende Untersuchung der Frage nach, wie unser Verständnis des östlichen Nachbarn durch die überlieferten Wahrnehmungsmuster geprägt wird, die in ihren Ursprüngen bis ins 16. Jahrhundert hinein reichen.

 

Studien zur Geschichte Ost- und Ostmitteleuropas Bd. 11

 

ISBN 978-3-944487-19-9

360 Seiten, Festeinband, 3 farbige, 1 s/w Abbildungen

 

39,90 € *

Auf Lager

In diesem Interview- und Dokumentenband wird das Schicksal des Zwillingsdorfs Solonzi-Vel’ké Slemence an der heutigen slowakisch-ukrainischen Grenze erzählt. Das Dorf wurde 1945 zur tschechoslowakisch-sowjetischen Grenze. Sie teilte das Dorf in zwei Teile. Im Buch schildern die Einwohner des Zwillingsdorfs ihr Leben während der letzten sechs Jahrzehnte: Familien wurden auseinandergerissen, Brüder von Schwestern, Kinder von Eltern getrennt. Besuche wurden nur in Ausnahmefällen genehmigt, Schikanen gehörten zum Alltag.

Stalins 1945 im Dorf errichteter Eiserner Vorhang bestand auch nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Die Berliner Mauer konnte im November 1989 endlich abgerissen werden. Die Sowjetunion ist inzwischen Geschichte und die Tschechoslowakei existiert auch nicht mehr. Das Zwillingsdorf wird aber noch heute durch eine Grenze getrennt: Durch den Goldenen Vorhang der EU.

 

 

13x20 cm, Englisch Broschur, 380 Seiten, 32 s/w Fotos, 2 Karten

ISBN 978-3-933337-58-0

33,00 € *

Auf Lager

Der Autor Gerhard Klußmeier (* 14. Mai 1939 in Hamburg), Karl-May-Biograf und Jazz-Historiker, dokumentiert in diesem Buch die wahrlich ungewöhnliche Geschichte vom Aufstieg und Fall der Süßwarenfabrikation OK Kaugummi in Pinneberg (Schleswig-Holstein) - einem Marktführer mit Kultstatus. Es ist darin auch die abenteuerliche Geschichte einer Fabrikanlage in einem einstmals geteilten Land enthalten, dessen Erfolg sich über die Wende hinaus dort fortsetzte, wo einst die inzwischen in andere Hände übergegangene und dann alsbald insolvente westdeutsche Mutterfirma OK ein Zweigwerk im "Billiglohnland DDR" errichtete. Ausführlich geschildert wird damit erstmals die Errichtung einer nach derzeit westlichen Normen und Vorgaben gebauten Fabrik in der DDR durch ein Unternehmen aus Westdeutschland, festgehalten in teilweise absurden Dokumenten der derzeitigen Staatssicherheit. Aktenfunde und vor allem Presseberichte zeigen darüber hinaus exemplarisch einen Wirtschaftskrimi der 1990er Jahre: Dabei musste die leidtragende OK-Belegschaft - forciert durch Fehler und Scheinadressen-Winkelzüge des Managements - den unaufhaltsamen Niedergang ihrer einst marktbeherrschenden Firma ohnmächtig über sich ergehen lassen. Ein zeitgenössisches, auch heute noch hoch aktuelles Beispiel über Beteiligung, Firmenzusammenschlüsse und ihren fatalen Folgen.

ISBN 978-3-933337-93-1
18x25 cm, Festeinband, 214 Seiten, 56 s/w, 122 farbige Abb. und Fotos

54,00 € *

Auf Lager

Seit dem österreichischen Erbfolgekrieg 1740-1748 wurde das Verhältnis zwischen Österreich und Preußen zu einem sprichwörtlichen Spannungsfeld. Die Rivalität zwischen Hohenzollern und Habsburg-Lothringen dominierte nicht nur die innerdeutschen Diskussionen und Auseinandersetzungen, sondern hatte auch Auswirkungen für den ganzen umliegenden mitteleuropäischen Raum. Der junge Deutsche in Österreich und Ungarn ausgebildete Historiker Marc Stefan Peters versucht mit der vorliegenden Studie die beiden Rivalen zu vergleichen, wobei er einige neue überraschende Erkenntnisse darstellen kann. Seine Betrachtungen spannen sich von der Frage, in wie weit es zentrifugale und zentripetale Kräfte gab und in wie weit vor allem die "Nachgeschichte" für ein Verschwimmen von Wirklichkeit und Mythos gesorgt hat. Im Anhang finden sich kommentierte Primärquellen zum besseren Verständnis des Themas, sowie eine Analyse des Österreichisch-Ungarischen Dualismus im Vergleich zum Preußisch-Deutschen Dualismus.  

(Mitteleuropäische Studien 3)  

13x29 cm, Englisch Broschur, 130 Seiten, 5 farbige Tafeln
ISBN 978-3-933337-68-9

17,50 € *

Auf Lager

Mit der Haager Landkriegsordnung entstand Anfang des 20. Jahrhunderts erstmals eine allgemein gültige Richtlinie über Art und Weise der Kriegsführung. Schon Jahre zuvor bildete sich auf dem Territorium der Habsburgmonarchie eine Gruppe, die es sich zum Ziel gemacht hatte den Krieg als solches zu bekämpfen, ihn nach Möglichkeit durch diplomatische Verhandlungen unnötig zu machen. In der österreichischen Reichshälfte ist diese Friedensbewegung untrennbar mit der Baronin Bertha von Suttner, Sekretärin und Vertraute des schwedischen Multimillionärs Alfred Nobel und Trägerin des Friedensnobelpreises 1905, verbunden. Obwohl das Leben Bertha von Suttners in einigen Biographien mittlerweile einigermaßen gut dokumentiert ist, so blieb bislang eine Komponente weitgehend ausgespart, nämlich das Zusammenwirken der österreichischen Friedensbewegung mit ihrer ungarischen Schwesternorganisation, in der Mór Jókai eine ähnliche Position einnahm wie von Suttner in Österreich. Das vorliegende Buch versucht erfolgreich diese Forschungslücke zu schließen. Die Autorin Henriett Kovács, eine junge Budapester Historikerin, hat für die vorgelegte Arbeit umfangreiche Quellenstudien unternommen, so in der ungarischen Széchényi Landesbibliothek in Budapest und der UNO-Bibliothek in Genf und zahlreiche Zeitungen wie "Die Friedenswarte" und die "Neue Freie Presse" systematisch ausgewertet.  

(Mitteleuropäische Studien 2)  

13x20 cm, Englisch Broschur, 164 Seiten,
ISBN 978-3-933337-67-2

18,00 € *

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Europa wurde im Mittelalter mit der christlichen Welt (Orbis Christianus) identifiziert. Auch Byzanz war ein Teil davon. Die weltliche Macht wurde durch die Person des Kaisers verkörpert. Die "Verdoppelung" seiner Person zurzeit Karls des Großen und der Ottonen führte zu nicht wenigen Konflikten. Mit dieser Realität mussten die neuen Machtzentren, die sich im 10. Jahrhundert inmitten Europas formierten, rechnen: Mit der Nachbarschaft sowie mit den Herrschafts- und Missionsbestrebungen sowohl seitens des Deutsch-Römischen Kaiserreiches als auch seitens von Byzanz. Die Missionierungstätigkeiten, die um die erste Jahrtausendwende von den beiden Kaiserreichen ausgingen, erweiterten die Grenzen der christlichen Welt. Dazu gehörten damals nicht nur Mittel- (Ostmittel-)Europa, sondern auch das Gebiet, das heute Osteuropa genannt wird. Die Autorin analysiert, welchen Spielraum die vier neuen Machtzentren bzw. die dort an die Macht gekommenen Dynastien (Premysliden, Piasten, Árpáden und Rurikiden) im Spannungsfeld der beiden christlichen Großmächte hatten. Márta Font stellt die Entstehung der Machtzentren, die christliche Missionierungstätigkeit, die Ergebnisse der Kirchenorganisation, die entstandene Verwaltungsstruktur, die Differenzierung der Gesellschaft sowie die Kraftquellen der Wirtschaft unter Verwendung des gesamten, in der Region entstandenen Quellenmaterials dar. Die wichtigste Schlussfolgerung der Analyse ist, dass die Anwendung des Begriffs "mitteleuropäisches Modell", die in den späteren Epochen Anwendung fand, für das 10.-12. Jahrhundert unbegründet ist, weil die neuen Machtzentren - die Wurzeln der späteren Staaten - neben Ähnlichkeiten auch zahlreiche Unterschiede aufwiesen.  


Studien zur Geschichte Ost- und Ostmitteleuropas, Bd. 9  
17x24 cm, kartoniert, 390 Seiten, 15 farbige Abbildungen
ISBN 978-3-933337-47-4

59,50 € *

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Die grundlegende Zielsetzung dieses Buches ist, die Geschichte der nichtungarischen Völker im mittelalterlichen Ungarn anhand drei Gesichtspunkte darzustellen; der siedlungsgeschichtliche Aspekt ist dabei bestimmend. Im Mittelpunkt des Buches steht die Darstellung, wo sich diese Völker innerhalb des Karpatenbeckens niederließen. Zwei weitere Fragen sind die Gesellschaft bzw. die Verwaltung dieser Völker. Alle drei Gesichtspunkte helfen, die Stellung dieser Völker in Ungarn zu definieren. In diesem Buch werden die Königinnen und die fremden Mitglieder der ungarischen Elite nicht behandelt. Sie sonderten sich nämlich - fast ausnahmslos - nicht aus den hier ansässigen fremden Elementen ihrer eigenen Ethnie ab. Sie repräsentieren nicht die Karrieren, die die deutschen, italienischen oder polnischen Volksgruppen durchliefen. Das Buch umfasst die Siedlungsgeschichte der Slawen, Deutschen, Wallonen, Italiener, Juden, Rumänen, Kumanen, Petschenegen, Jazygen und der Zigeuner.


Studien zur Geschichte Ungarns, Bd. 13.
ISBN 978-3-933337-61-5
13x20 cm, Englisch Broschur, 296 Seiten

29,50 € *

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Die hier vorgelegten Studien überblicken eintausend Jahre. Diese Arbeiten zur historischen Demographie Ungarns wurden ursprünglich teils in verschiedenen Fachzeitschriften veröffentlicht, teils entstanden sie aus Vorträgen, die 1996 in Budapest im Központi Statisztikai Hivatal (Zentrales Statistisches Amt) anlässlich des Millecentenariums der ungarischen Landnahme vorgetragen wurden. Die Autoren gehören zu den besten Kennern der historischen Demographie.
Inhalt:
Gyula Kristó:  Die Bevölkerungszahl Ungarns in der Arpadenzeit
Pál Engel: Probleme der historischen Demographie Ungarns in der Anjou- und Sigismundszeit
András Kubinyi: Die Bevölkerung des Königreichs Ungarn am Ende des 15. Jahrhunderts
István Draskóczy: Die demographische Lage des Sachsenlandes zu Beginn des 16. Jahrhunderts
Géza Dávid: Die Bevölkerung Ungarns im 16.-17. Jahrhundert
Ákos Egyed: Bevölkerung und Gesellschaft des Szeklerlandes zwischen 1750 und 1850
Dezsö Dányi: Die Bevölkerung Ungarns im dritten Drittel des 18. Jahrhunderts
József Kovacsics: Die Bevölkerung Ungarns von 1787 bis 1870
András Klinger: Die Bevölkerung Ungarns nach den Volkszählungen
(Studien zur Geschichte Ungarns, Bd. 11)

278 Seiten, zahlreiche Tabellen, 

17x24cm, kartoniert

ISBN 978-3-933337-42-9

38,00 € *

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In diesem Buch werden die Ergebnisse einer Forschung dargestellt, die zwischen 1994 und 1998 im Oral History Archivum des Instituts für Geschichte der Ungarischen Revolution 1956 in Budapest durchgeführt wurde. Die Untersuchung hat eine Antwort auf die Frage gesucht, wie sich die Schicksale der Kinder derjenigen entwickelten, die nach der Niederschlagung der Revolution hingerichtet oder zu Gefängnisstrafen verurteilt wurden, wie die Mitglieder einer Generation aufwuchsen, die wegen der revolutionären Rolle der Eltern eine schwere Erblast trugen. Die Autorinnen erhielten so verwertbare Informationen auch hinsichtlich der Alltagsgeschichte und der Mentalität der ungarischen Gesellschaft durch das Kennenlernen der persönlichen Schicksale und der Erfahrung, die die Interviewpartner in der öffentlichen bzw. privaten Sphäre erfuhren.

Der institutionelle Rahmen der Forschung wurde durch das Oral History Archivum des Instituts für Geschichte der Ungarischen Revolution 1956 ermöglicht. Das Oral History Archivum bewahrt und bearbeitet die Erinnerungen von mehr als tausend Zeitzeugen der ungarischen Geschichte im 20. Jahrhundert.


Studien zur Geschichte Ost- und Ostmitteleuropas, Bd. 4
Kartoniert, 240 Seiten, 24 s/w Abb.
ISBN 3-933337-35-6

25,00 € *

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Dieses Buch überblickt die Außenbeziehungen von drei Jahrhunderten in der ungarischen Geschichte zwischen 896 und 1196. Die heidnischen und nomadisierenden Ungarn nahmen in der Zeit zwischen 895 und 900 das Karpatenbecken in Besitz. Zur Zeit der ersten Jahrtausendwende begann das ungarische Volk das moderne westeuropäische Staatsmodell für sich selbst zur Geltung zu bringen. Infolge der fast zwei Jahrhunderte dauernden Kraftanstrengungen reihte sich das Königreich Ungarn erfolgreich in das lateinische Westeuropa ein. In internationaler Hinsicht entwickelte sich Ungarn zu dieser Zeit zur führender Macht Mitteleuropas.
Im Buch wird große Aufmerksamkeit darauf verwendet, die entstandenen Beziehungen der Ungarn mit den Nachbarvölkern und -Staaten darzustellen. Innerhalb deren nimmt das Beziehungssystem zum Deutschen Reich einen herausragenden Platz ein, da auf die Außenpolitik der drei Jahrhunderte ungarischen Geschichte die Entwicklung der ungarisch-deutschen Beziehung einen bedeutenden Einfluß ausübte.
(Studien zur Geschichte Ungarns, Bd. 3)

ISBN 3-933337-14-3
14,5 x 20,5 cm, kartoniert, 147 Seiten

14,50 € *

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Die Studien in diesem Band behandeln die Verwaltung, Regierung und Herrschaft des ungarischen Renaissance-Königs, Matthias Corvinus. Das Buch enthält außer Übersetzungen von Studien, die bis jetzt nur in ungarischer Sprache veröffentlicht wurden, auch eine neue, bis jetzt unveröffentlichte Studie. Ein Namen- und Ortsnamenverzeichnis erleichtert die Orientierung in diesem Band. Inhalt: Die Staatsorganisation der Matthiaszeit * König Matthias und das provinzielle Ungarn *  Die Komitatsgespanschaften im Jahr 1490 und das Problem der Thronfolge von János Corvin * König Matthias und die ungarischen Bischöfe * Probleme bei der Mobilisierung und Logistik unter Matthias * Kriegslasten der Städte unter Matthias Corvinus * Die südlichen Grenzfestigungen Ungarns am Ende des Mittelalters * Die Wiener Regierung des Königs Matthias Corvinus * Königtum, Stände und Regierungen am Ende des Mittelalters in Ungarn.
(Studien zur Geschichte Ungarns, Bd. 2)

14,8 x 23,5 cm, kartoniert, 248 Seiten, 1 s/w Abb.
ISBN 3-933337-13-5

22,50 € *

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Dieses Buch strebt nachzuweisen, dass die ungarische Nation bzw. ihre doppelte Auffassung schon im 13. Jahrhundert entstanden war. Diese ungarische Nation wäre im 13. Jahrhundert ohne diejenigen europäischen Erkenntnisse nicht geboren worden, die seit dem 12. Jahrhundert mit den Kreuzzügen, Pilgerfahrten, Universitäten verbunden waren, und die den Menschen das Bewußtsein ihrer Selbstidentität und Andersartigkeit bewußt machen ließen, die gewisse, mit ihnen verbundene Gefühle herausbildeten bzw. verstärkten. Die Nation benutzte einerseits uralte Bewußtseins- und Gefühlserscheinungen und deutete sie um, anderseits stellte sie aber diese in neue Dimensionen. Zur Geburt der ungarischen Nation brachten die literarischen Werke derjenigen einen entscheidenden Anstoß, die am Ende des 12. Jahrhunderts in Frankreich ihre Studien absolvierten.
Gyula Kristó lehrt seit 1962 an der Universität von Szeged und ist seit 1978 Universitätsprofessor. Seine Forschungsgebiete sind mittelalterliche ungarische Geschichte, historische Hilfswissenschaften. Er publizierte 75 Bücher und etwa 500 Studien.
(Studien zur Geschichte Ungarns, Bd. 4)

ISBN 3-933337-17-8
14,5 x 20,0 cm, kartoniert, 200 Seiten

17,50 € *

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Während die Haltung Pius XII. gegenüber dem kommunistischen Osten dezidiert kritisch und gegenüber der katholischen Kirche Ungarns außerordentlich freundlich war, begann Johannes XXIII. 1958 eine neue Ostpolitik, die sowohl zum Dialog mit den Machthabern, wie auch zu Konzessionen ihnen gegenüber bereit war. Diese Politik wurde auch von seinem Nachfolger, Paul VI. (1963-1978), mit Hilfe des Erzbischofs Agostino Casaroli fortgesetzt. Meilensteine der neuen Entwicklung waren das Teilabkommen von 1964 mit Ungarn ; in dem der Hl. Stuhl den außerordentlich nachteiligen status quo der Kirche hinnahm ; dann die für die Kirche kaum tragbaren Bischofsernennungen zwischen 1964 und 1978, ferner die Exilierung des Kardinals Mindszenty 1971, schließlich seine Amtsenthebung 1974.
Anhand von Dokumenten aus den Archiven des ungarischen Staatssicherheitsdienstes, des Zentralkomitées der ungarischen kommunistischen Partei und dem Privatarchiv des Verfassers wird die Ostpolitik des Vatikans von 1963 bis 1978 wie folgt beschrieben:
- Die vatikanische Ostpolitik schob die Kirchentreuen beisseite und verhandelte ausschließlich mit den Regierungsbeauftragten und den in die Kirche eingeschleusten Agenten des Staatssicherheitsdienstes,
- Sie nahm bewußt in Kauf, um die Hierarchie aufrechtzuerhalten, moralisch und politisch kompromittierte Priester zu Bischöfen zu ernennen,
- Sie duldete stillschweigend die zersetzende Aktivität der Friedenspriester und prostestierte nie offen gegen die massiven Kirchenverfolgungen,
- Der Vatikan schob als ein Hindernis seiner Ostpolitik Kardinal Mindszenty beiseite und garantierte der ungarischen Regierung ohne Wissen des Kardinals, dass dieser ohne Rehabilitierung Ungarn für immer verlassen, sich in die heimatlichen kirchlichen Angelegenheiten nicht einmischen, und keine für die ungarische Regierung nachteiligen Erklärungen abgeben werde. Außerdem werde er innerhalb von zwei Jahren von seinem Amt zurücktreten, oder aber er werde vom Papst demissioniert. Außerdem sorge der Hl. Stuhl dafür, dass seine Anwesenheit in einem Kloster abgeschirmt werde.
Aufgrund dieser Tatsachen kann die paulsche Ostpolitik im Hinblick auf Ungarn nur negativ bewertet werden.
(Studien zur Geschichte Ost- und Ostmitteleuropas, Bd. 3)

ISBN 3-933337-29-1
14,0x20,0 cm, kartoniert, 186 Seiten, 28 s/w Abb.

19,50 € *

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Die vorliegende „Kleine Kirchengeschichte Ungarns“ vermittelt eine kurze, jedoch komprimierte und informative Darstellung des Christentums in Ungarn seit den Anfängen bis zur Gegenwart. Der Verfasser begleitet den Weg der Ungarn aus der Urheimat über ihre Wanderungsstationen bis zum Karpatenbecken, weist auf ihre Begegnung mit dem Christentum vor und nach der Landnahme hin, setzt sich mit der Gründung des christlichen States und ihrem Ausbau unter Stephan dem Heiligen und seiner Nachfolger auseinander, analysiert die kirchlichen Verhältnisse in den ersten Jahrhunderten der Arpadenkönige (1001-1301), in der Zeit der Wahlkönige (1301-1526), im Zeitalter der Habsburger (1526-1918), in der Zwischenkriegszeit (1918-1945), zur Zeit der kommunistischen Diktatur (1945-1989) sowie in der Zeit der wiedererlangten staatlichen und religiösen Freiheit (seit 1989).
Der Verfasser weist überall auf die Eigenheiten der ungarischen Kirchengeschichte hin, so auf die Entwicklung der königlichen Oberpatronatsrechte, die speziellen ungarischen „loca credibilia“ (Notariate) der Kirche, die eigenständige Entwicklung des ungarischen Ordenswesens, die Rolle der Kirche bei der Identität und Kultur der Nation, den eigentümlichen Ablauf der Reformation in Ungarn, inklusive Siebenbürgen, die schwere Zeit der Türkenkriege und der osmanischen Besetzung Mittelungarns 150 Jahre hindurch. Es wird aber auch auf die Regeneration des Christentums im Zeitalter des Barock und nach dem Abflauen des Liberalismus im 20. Jahrhundert hingewiesen. Die Kirchenverfolgung des kommunistischen Systems wird eigens behandelt, der schwierige Neubeginn nach der politischen Wende 1989 geschildert. Die Darstellung berücksichtigt auch die protestantischen Kirchen und die Juden in Ungarn.

Die Arbeit schliesst mit einer Statistik der gegenwärtigen Lage der Kirche und einem Verzeichnis der Veröffentlichungen des Verfassers, aus dem der Leser weitere Anregungen zur Lektüre erhält.

(Studien zur Geschichte Ungarns, Bd. 5)

ISBN 3-933337-30-5
14,0 x 20,0 cm, kartoniert, 135 Seiten

16,50 € *

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 Diese Festschrift für Prof. Dr. Hanna Vollrath ist aus dem Kreis ihrer Bochumer Schüler und Schülerinnen hervorgegangen und vereinigt Beiträge, die zeitlich von der Völkerwanderungszeit bis in die Neuzeit reichen. Sie behandeln ein breites Spektrum, das Aspekte wie Kirchenschändungen, Herrschaftsideologie und –ikonographie, Ethnogenese, weibliche Religiosität, Essgewohnheiten, Hexenverfolgungen sowie Verkehrtechnik umfasst.

Inhalt:
Anke Gondek: Über die Vererbbarkeit des Interesses an mittelalterlicher Geschichte
Miriam CzockWo gesündigt wird, kann der Sieg nicht gewonnen werden – Plünderungen von Kirchen im Krieg in den Werken Gregors von Tours (538-594)
Dirk Jäckel: Der Herrscher als Löwe: Über die Lebensdauer und Veränderung eines Symbols in Altertum und Mittelalter
Ralf Molkenthin: Salz aus Soest. Überlegungen zur historiographischen Überlieferung der Soester Saline – oder: Die Suche nach dem Etwas im Nichts. Ein Diskussionsbeitrag.
Tibor Schäfer: Hunnen, Alanen und Bretonen. Zur Ethnogenese Westfrankreichs im frühen Mittelalter.
Sabine Geldsetzer: Zwischen Fakten und Fiktion: Die Geschichte einer Nonne
Bodo Gundelach: Thomas Becket in Ostfriesland
Stephanie Caspari: Eleonore von Aquitanien und Fontevraud. Ein Beispiel weiblicher Religiosität im 12. Jahrhundert
Angelika Wulff: Verschweigen und Nennen. Wie Hildegard von Bingen Namen einsetzt.
Andreas Korthals: Essen im Mittelalter
Iris Kwiatkowski: Das Lehnswesen im späten Mittelalter – Stand und Perspektiven der Forschung
Julia Eulenstein und Ditte Gurack: Rechtliche Aspekte der frühneuzeitlichen Hexenverfolgungen am Beispiel des Hochstifts Bamberg und der freien Reichsstadt Köln
Hardy Priester und Ralf Molkenthin: Schiffe auf der Ruhr

 

Studien zur Geschichte ds Mittelalters, Bd. 2

14,8x20,5 cm, kartoniert, 237 Seiten
ISBN 3-933337-34-8

25,00 € *

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