Antonina Zykova, Zaren, Bären und Barbaren


Antonina Zykova, Zaren, Bären und Barbaren

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Das mediale deutsche Russlandbild am Anfang des 21. Jahrhunderts und seine historischen Wurzeln

 

Die aktuellen Darstellungen Russlands in der deutschen Presse vermitteln ein düsteres Bild. Das Land sei in einer Autokratie unter dem neuen-alten „Zaren“ Putin versunken, der willkürlich im Inneren herrsche und seine Nachbarstaaten nach Belieben drangsaliere. Russland sei unberechenbar, imperialistisch und zuweilen barbarisch, ein Land, dem man noch höchstens mit Misstrauen begegnen sollte.

Dieses Russlandbild ist keine reine Widerspiegelung aktuell-politischer Ereignisse. Die sprachliche und inhaltliche Zusammensetzung der medialen Darstellungen Russlands wird von vielen Faktoren beeinflusst, die zum Teil unabhängig vom Betrachtungsobjekt existieren. Welche Faktoren sind das? Wie ist das moderne Russlandbild beschaffen? Wie schlagen sich frühere Vorstellungen von Russland im Mediendiskurs im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts nieder? Woher kommen diese Bilder, die wir heute als gegeben empfinden? Aus dem Blickwinkel der Neuen Kulturgeschichte, kombiniert mit den Ansätzen der Perzeptionsforschung und der medienwissenschaftlichen Nachrichtenwerttheorie, geht die vorliegende Untersuchung der Frage nach, wie unser Verständnis des östlichen Nachbarn durch die überlieferten Wahrnehmungsmuster geprägt wird, die in ihren Ursprüngen bis ins 16. Jahrhundert hinein reichen.

 

Studien zur Geschichte Ost- und Ostmitteleuropas Bd. 11

 

ISBN 978-3-944487-19-9, Festeinband, 14,5x20,5 cm, 360 Seiten, 3 farbige, 1 s/w Abbildungen

 

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