Zoltán Magyar, Die Habsburger in der mitteleuropäischen Folklore

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In dieser Arbeit wird die Textfolklore der Habsburger Kaiser und Könige analysiert. Die Studie erfasst neben der ungarischen Folklore das ganze Gebiet der ehemaligen Habsburgermonarchie. Sie untersucht die Folklore, die sich um die Habsburger zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert herausgebildet hat.  Das Ziel  ist aus diesem Grunde über die nationalen Bezüge dieser Traditionen hinaus, das mitteleuropäische Spezifikum herauszustellen.  Obwohl die sich an die berühmtesten Gestalten des Hauses Habsburg anknüpfenden Volkstraditionen vor allem in den westlichen sowie zentralen Teilen des ungarischen Sprachgebietes (in der Ungarischen Tiefebene) in größerer Zahl auftreten, kommen sie in der Gesamtheit im ganzen Karpatenbecken vor. Wenn man die eigentümliche mikrogeschichtliche Disziplin der Folklore untersucht, können diese Traditionen auf das 18.-20. Jahrhundert, und innerhalb darin auf die letzten anderthalb Jahrhunderte, und auf fünf historische Gestalten ausgerichtet, eingeschränkt werden. Sie sind alle Mitglieder des Herrscherhauses: Drei Herrscher (als österreichische Kaiser und ungarische Könige), eine Königin und ein Thronanwärter bilden diese Gruppe, an die sich volkstümliche bzw. halbvolkstümliche, aus der Literatur hervorgegangene folkloristische Traditionen in größerer Zahl aus der neuzeitlichen Geschichte der Habsburger Monarchie anknüpften. 


ISBN 9783933337719, Englisch-Broschur, 13x20 cm, 240 Seiten, 17 s/w und 7 farbige Abbildungen

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