Hans-Eberhard Dietrich, Die Bessere Gerechtigkeit


Hans-Eberhard Dietrich, Die Bessere Gerechtigkeit

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Plädoyer für ein Pfarrerdienstrecht, das Bibel und Bekenntnis gerecht wird. Dargestellt am Beispiel der Versetzung von Geistlichen gegen ihren Willen

Die bessere Gerechtigkeit thematisiert eine Gesetzesbestimmung im protestantischen Kirchenrecht in Deutschland, nach dem ein Pfarrer, eine Pfarrerin ohne Schuldvorwurf in den Wartestand versetzt werden kann. Wartestand führt dann meist zur Ausgliederung aus dem Beruf. Dieses Gesetz ist nach Meinung des Autors eine Gefahr für die Kirche, weil es eine dem Evangelium und der reformatorischen Tradition verpflichteten Verkündigung untergräbt.

Der Autor zeichnet die historische Entwicklung der rechtlichen Stellung der protestantischen Pfarrerschaft seit der Reformation nach. Auf diesem kirchengeschichtlichen Hintergrund wird die Fehlentwicklung dieses Gesetzes in der Neuzeit signifikant.

Die vorliegende Schrift ist ein Plädoyer für ein Pfarrerdienstrecht, das neben juristischen Erwägungen essentiell von Bibel und Bekenntnis geprägt ist. Nur so kann das Evangelium sachgemäß verkündigt und die Kirche ihrem Auftrag gerecht werden.

Zugleich sind diese Ausführungen ein Beitrag zum Diskurs über das kirchliche Selbstverständnis und wie es innerhalb des Selbstbestimmungsrechts der Kirche theologisch verantwortet werden kann.

Studien zur Kirchengeschichte und Theologie, Bd. 1

 ISBN 9783933337757, kartoniert, 14,8x20,5 cm, 134 Seiten

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