Ein Leben zwischen Rathaus, Ramones und Reha
Motorräder, Rathausflure, Berliner Nächte, Krankenhausflure, Schrauben im Gesicht und im Leben: Hermano Blanco ist ein wilder, warmherziger und gnadenlos ehrlicher Trip durch ein Dasein, das stets ein bisschen schneller fährt, als der Verstand es gutheißen würde. Hugo Chaves nimmt seine Leser mit in Jugendjahre voller Freiheit, Lärm und Ramones-Akkorden, in politische Hinterzimmer und menschliche Abgründe, in Freundschaften, die Jahrzehnte überdauern, und in kulturelle Missverständnisse, die manchmal mehr über uns erzählen als jede Biografie.
Mit viel Sarkasmus, Selbstironie und überraschender Zärtlichkeit schildert er, wie nah Komik und Katastrophe beieinanderliegen – und was es bedeutet, immer wieder aufzustehen, selbst wenn man eigentlich liegen müsste. Seine Geschichten führen von den Straßen des Rheinlandes bis in die Dominikanische Republik, von Triumph-Maschinen zu Reha-Geräten, von großer Klappe zu stillen Momenten der Verletzlichkeit.
Dieses Buch ist ein Blick hinter die Kulissen eines Lebens, das nicht perfekt sein will, sondern echt. Es erinnert daran, dass die wichtigsten Schrauben manchmal die sind, die locker sitzen – und dass der Fahrtwind, den man sucht, oft genau dort entsteht, wo man ihn am wenigsten erwartet.
Hugo Chaves lebt mit seiner Familie im Rheinland. Er arbeitete viele Jahre in Verwaltung und Politik und schreibt heute über das, was bleibt, wenn man alles erlebt hat: Geschichten, Musik – und die Sehnsucht nach Bewegung.
ISBN 9783910594463, kartoniert, 14,8x21,0 cm, 452 Seite, 7 s/w Bilder