Hedvig Ujvári, Deutschsprachige Presse in der östlichen Hälfte der Habsburgermonarchie


Hedvig Ujvári, Deutschsprachige Presse in der östlichen Hälfte der Habsburgermonarchie

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Dank der gegenwärtigen kulturwissenschaftlichen Orientierung des Faches Germanistik werden die deutschsprachigen Zeitungen und Zeitschriften der mittel- und südosteuropäischen Region vielfältigen Untersuchungen unterzogen. Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die presse- und literatur-historische Bedeutung der politischen Tagespresse der ungarischen Hauptstadt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Zu den Zeitungen, deren Bedeutung über die jeweilige sprachlich-nationale Gruppe hinausging und die Landes- oder Reichsgrenze überschritt, sowie denen eine bedeutende Rolle im deutsch-ungarischen Kulturtransfer zukommt, gehörte u.a. der Pester Lloyd. Obwohl unter den zahlreichen deutschsprachigen Zeitungen in Ungarn vor allem dieses Blatt im Ausland Widerhall fand, wird auch das vom deutschsprachigen Kleinbürgertum gerne gelesene Neue Pester Journal den Gegenstand der Untersuchung bilden. Daneben sind noch zwei weitere Organe, der Ungarische Lloyd sowie der Neue Freie Lloyd, in dieses Gefüge einzugliedern. Die presse-, kultur- und literatur-historische Bedeutung dieser Organe wird anhand von zwei ausführlichen Fallbeispielen konkretisiert: der Rezeption der Wiener Weltausstellung im Jahr 1873, die wohl als größtes Schaufenster der Monarchie galt, sowie der Präsenz des ungarischen Dichterfürsten Mór Jókai in der deutschsprachigen Presse Ungarns. 

Studien zur Literaturwissenschaft, Bd. 7  
ISBN 9783933337917, Festeinband, 14,8x20,5 cm, 360 Seiten, 11 s/w Illustrationen

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