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"Neue Menschenrechte?"

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Bestandsaufnahme eines bedürfnisorientierten Handlungsansatzes

Herausgegeben von Simon W. Kolbe, Jean-Pol Martin und Margret Ruep

Dieser Band widmet sich dem aus der didaktischen Tradition entstandenen, weltweit rezipierten und als Lebenswerk definierten Ansatz „Lernen durch Lehren“ (LdL) von Jean-Pol Martin und seiner daraus entstandenen bedürfnisorientierten Programmatik. Während das in den 1980ern entstandene reziproke Lern-Lehr-Format bereits eine langjährige Prominenz genießt, kann der in diesem Buch vorgestellte und als dessen Konsequenz ermittelte Handlungsansatz „Die Neuen Menschenrechte“ durchaus als junges, provokantes, aber selbstbewusstes Projekt bezeichnet werden. Was in der oberflächlichen Beurteilung des Titels sowohl auf Ablehnung, aber auch auf Neugier stößt, ist jedoch kein polemisches Konstrukt der Anmaßung, sondern ein wissenschaftliches Ergebnis einer differenzierten Analyse.

Dieses Werk stellt den Versuch dar, die Bedürfnisse des Menschen an vorderste Stelle zu setzen und diesbezüglich Handlungsoptionen in Form von Rechten für Alle zu erarbeiten. Die Relevanz der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ist dabei unumstritten und setzt den Maßstab für die vorzufindenden Seiten. Historisch ist dies zwar nicht der erste Versuch seiner Art, jedoch sei hier behauptet, dass es sich hier um einen leicht verständlichen, innovativen, umfassenden und machbaren Weg – auch für das ganz private Glück – handelt. Deshalb richtet sich dieses Buch explizit an eine breite Leserschaft und erhebt keineswegs den Anspruch, einer spezifischen Disziplin oder Wissenschaft zugeordnet zu werden oder gar von diesen unkritisch integriert zu werden. 

ISBN 978-3-944487-77-9, 14,8x21,5 cm, kartoniert, 454 Seiten, 6 farb. Abb., 4 s/w Abb.

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