Iván Mándy, Einsam und verloren


Iván Mándy, Einsam und verloren

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Zwei phantastische Erzählungen aus der Budapester Welt kleiner Leute

Iván Mándy (1918-1995) ist „weinger“ als ein „ungarischer“ Schriftsteller, er ist ein „Budapester“ Erzähler. In seinem Universum begegnen uns die Erniedrigten und Beleidigten, die Zukurzgekommenen, die ins Abseits Geratenen, die Außenseiter, die kleinen Spinner und Emporkömmlinge, die Phantasten, die Dinge des alltäglichen Lebens, von denen sich herausstellt, dass sie eine Seele haben, Wesen sind wie du und ich. Die kleinen Leute sind es, die seine schriftstellerische Phantasie beflügeln. Zwar ist er durch das Umfeld, in dem seine Helden agieren, ein Autor, der auf Budapest beschränkt zu sein scheint, dennoch aber sprengt er den Rahmen, ohne ihn je zu verlassen, und beweist sich als ein Erzähler, für den die geographische Einengung zugleich die Möglichkeit bietet, ein eigenes Universum zu erschaffen, eine eigene Welt, die durch den einmaligen Blick Iván Mándys zwar etwas, vielleicht sogar sehr viel, mit Budapest zu tun hat, sich zugleich aber darüber zu erheben vermag, um eine Dichtung entstehen zu lassen, die sich der Provinz Budapest entzieht, um so etwas wie Weltliteratur zu werden.

ISBN 3933337313, kartoniert, 13x20 cm, 132 Seiten

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