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Zoltán Magyar  

Motif-Index of Legends of Early Hungarian Saints
 

The work of ethnologist Zoltán Magyar throws light on a relatively little-known segment of the dynastic cult of saints in Central European cultural history. The hagiographies and legends written on different members of the Árpádian dynasty, ruling in Hungary between the 11th and 13th centuries, and their contemporaries endowed with the aura of sanctity, occur not only in their medieval Hungarian legendry but have also become part of the liturgical tradition and the cult of saints on German, Polish and Byzantine soil. The thematic and generic variety of this legendry and its many folkloric implications show close parallels with another major work of medieval European hagiography: the legends of early Irish saints. The motif-index and generic catalogue compiled by Zoltán Magyar orders the epic traditions, based on 11th-16th century written sources, of twelve Hungarian royal saints who have become the subject of legends shortly after their death. Beside classification according to the type of legend heroes and themes, the book also contains an analysis of the biographical data, of the historical sources and of the primary motifs of hagiographies.   
Zoltán Magyar was born in 1967 and graduated in History, Literature and Ethnology from Debrecen University in 1993. He received his PhD from the same university, with a dissertation entitled 'Immortal and Returning Heroes: Variants of an international legend type in the Carpathian Basin'. Between 1993 and 1997 he worked as research fellow at  the University of Pécs and at the Hungarian National Museum; since 1997 he has been a senior member of the Institute of Ethnology, the Hungarian Academy of Sciences. So far he has published 36 books and nearly one hundred articles and has done extensive field work in Hungary as well as in Slovakia, Romania, Slovenia, Poland, Austria and Ireland.  His main fields of research include the historical legends, Hungarian folk beliefs, the cult of saints and the repertory of storytellers. 

Studien zur Literaturwissenschaft, Bd. 5  
13x20 cm, Englisch-Broschur, 168 Seiten
ISBN 978-3-933337-65-8

21,90 Euro

Veronika Görög-Karády  
Hungarian Gypsy Storytelling
Tales of Lajos Erds  
The traditional storyteller Lajos Erds is living in Tyukod, a small village in North Eastern Hungary. He recited five of his tales to the folklore scholars Ágnes Kovács and Bertalan Andrásfalvy as early as 1956. Supplementary pieces of his narrative repertory were collected by Veronika Görög-Karády in the years 1984-1985. The same scholar completed the last phase of this work of preserving the precious rests of this still surviving Hungarian Gypsy oral literature some twenty years later, when Lajos Erdõs, now a lonely man, spoke of his life, his family and storytelling practice.

Veronika Görög-Karády was educated in Hungary before leaving for France in 1956.  She completed her studies at the Sorbonne, earning her doctorate in anthropology with a dissertation on the image of racial groups in African oral literature.  From 1968 till 2001 she was a research fellow of the French CNRS (National Center of Scientific Research) as a specialist of the comparative study of folk tales, more generally of traditional oral art. Since 1980 she has been engaged in investigations on Gypsy oral narratives in Hungary, illustrated in 1985 by the publication of the repertoire of a Romungro Gypsy storyteller   - Tales of János Berki told in Gypsy and Hungarian (texts in Gypsy with English and Hungarian translations). Her last book (The Children of Eve and the origin of inequality, Ethno-semiotical studies /Africa, Europe/, Budapest, L'Harmattan, 2006 - in Hungarian) offers a synthesis of her scholarly work.

Studien zur Literaturwissenschaft, Bd. 4

13x 20 cm, Englisch Broschur, 234 Seiten, 4 s/w Fotos ISBN 978-3-933337-59-7 25,00 Euro

Andrea Beck  

Englische Dichtungstheorie von der Renaissance bis zur Gegenwart
 

Der vorliegende Band  Englische Dichtungstheorie von der Renaissance bis zur Gegenwart   ist als studienbegleitender Reader konzipiert, der, ohne Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, einen Überblick über die poetologische Entwicklung zu geben versucht. Fokussieren die ersten Kapitel (von der Renaissance bis zum 19.Jh.) primär englischsprachige Texte und Autoren, so integriert das umfangreiche letzte (vom 20.Jh. bis zur Gegenwart) darüber hinaus gezielt relevante Positionen deutscher und französischer Theoretiker. Der Reader ist im Zusammenhang mit literaturwissenschaftlichen Veranstaltungen entstanden, die die Verfasserin in ihrer Tätigkeit als Privatdozentin an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifwald hielt.   Andrea Beck Studium der Germanistik, Anglistik und Amerikanistik in Regensburg, Erlangen und München; Dissertation über Virginia Woolf; Promotion in München, Habilitation über irische Erzählliteratur der Gegenwart in Greifswald; Veröffentlichungen zu unterschiedlichsten Themen aus der anglistischen Literaturwissenschaft  

(Studien zur Literaturwissenschaft, Bd. 3)  

ISBN 978-3-933337-50-4
Kartoniert, 13x20 cm, Englisch Broschur, 250 Seiten 25,00 Euro

Martina Nicklaus
Gatta ci cova!
Phraselogismen im Italienischen

Phraselogismen, also Ausdrücke wie die Katze im Sack kaufen - it. comprare la gatta nel sacco  können als Untersuchungsobjekte keinem traditionellen Forschungsgebiete der Linguistik zugeordnet werden. Zum Thema Phraseologie, angesiedelt zwischen Syntax und Lexikologie, gibt es innerhalb der Italianistik bisher kaum Untersuchungen. Mit dem vorliegenden Band wird zum ersten Mal eine Gesamtdarstellung der Problematik ausschließlich für das Italienische präsentiert. Dabei wird auf eine Definition verzichtet; lediglich eine offene Typologie, genauer: eine konsequent weiterentwickelte Mischklassifikation, ist als Raster zum Erfassen von phraseologischen Ausdrücken zugelassen.
(Beiträge zur Sprachwissenschaft, Bd. 1)

14,8 x 20,5 cm, kartoniert, 355 Seiten
ISBN 3-933337-10-0
39,50 Euro


Hildegard Möller
A Wake Bestiary
Mit Untersuchungen zur Tiersymbolik in James Joyces Finnegans Wake

Finnegans Wake, das letzte große Prosawerk von James Joyce, gilt zu Recht als das schwierigste des Autors und als eines der am schwersten zu entschlüssenden Werke der Weltliteratur. In einer eigens dafür geschaffenen Sprache, dem später so genannten Wakisch, verfaßt, enthält es nicht nur zahlreiche Wortspiele, Wortamalgierungen, Portmanteu-Wörter sowie Rudimente aus mehr als sechzig Sprachen, sondern zudem noch eine ungewöhnliche intertextueller Referenzen.
Die Autorin kommt zu sem Ergebnis, dass Vicos Zyklentheorie, Brunos Ethil, Nietzsches Wiederkehr des Gleichen, Hinduismus, Kreislauf der Natur, griechische Mythologie, Pantheismus, Okkultismus für die Tiersymbolik in FW eine Rolle spielten. Dennoch hat Joyce keine dieser Theorien konsequent übernommen. Am deutlichsten ist noch der Bezug zur Psychologie zu erkennen. Joyce ging jedoch ekletisch vor und übernahm von allen Richtungen nur das, was der literarischen Formung von FW diente.
(Beiträge zur Sprachwissenschaft, Bd. 2)

14,8 x 20,5 cm, kartoniert, 373 Seiten
ISBN 3-933337-15-1
39,50 Euro

Tamás Bécsy

Ritus und Drama

In seinem Buch Ritus und Drama beschäftigt sich Tamás Bécsy mit der Frage nach der Entstehung der griechischen Tragödie. Bekanntlich haben die Altphilologen diese Frage in erster Linie in ihrem historischen Zusammenhang zu klären versucht. Ausgehend von geschichtlichen und kulturgeschichtlichen Quellen und von Kenntnissen über Religion und Kultus stellten sie mehrere Theorien auf (s. z. B. die Arbeiten von W. Ridgeway, G. Murray, A. Dieterich, A. B. Cook u. a.). Das war berechtigt, weil ziemlich wenig zuverlässige Quellen über die Entstehung der Tragödie erhalten sind.
Der ungarische Autor nähert sich dem Themenkreis vornehmlich mit Hilfe der Dramentheorie. Außer den von den klassischen Philologen gesammelten Materialien und ausgearbeiteten Theorien verwendet er Begriffsdeutungen, die sich für ihn aus der Gegenüberstellung der von G. Else ausgearbeiteten Kommentare zur Poetik des Aristoteles und dessen Metaphysik ergeben haben. Er analysiert die Dramen von Aischylos und Sophokles anhand dieser sowie hauptsächlich anhand eigener Begriffe, die er im Zusammenhang mit einer neuartigen, in mehreren Schriften ausgearbeiteten Dramentheorie entwickelt hat. Untersucht wird auch die Frage der Entstehung aus dem Dionysos-Mythos.
Ritus und Drama unterscheidet sich von den bisherigen analytischen Arbeiten zu diesem Thema durch eine andere Methode: es zieht durch eine analytische Untersuchung der erhaltenen Dramen Rückschlüsse auf den Ursprung der griechischen Tragödie und stellt zugleich eine neue mögliche Theorie über diesen Ursprung auf.
(Studien zur Literaturwissenschaft, Bd. 1)

14,8 x 20,5 cm, kartoniert, 153 Seiten
ISBN 3-933337-26-7
14,50 Euro


Tibor Déry

Gefängnisbriefe
Der Briefwechsel Tibor Dérys mit seiner Mutter und seiner Ehefrau
1957-1960

Tibor Déry (1894-1977) war einer der bedeutendsten ungarischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts. Seine Karriere begann er als Avangardist. Schon in jungen Jahren kam er mit der Arbeiterbewegung in Verbindung, wurde aber bald ein scharfer Kritiker des kommunistischen Regimes. Als einer der intellektuellen Vorbereiter der Revolution von 1956 spielte er dabei eine aktive Rolle: deswegen und wegen seiner Resistenz gegen die sogenannte Konsolidation mußte er vier Jahre im Kerker verbringen. Seine schriftstellerisch produktivste Periode fiel in die letzten 15 Jahre seines Lebens. Viele Werke Dérys wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt.
Tibor Déry wurde am 20. April 1957 von den ungarischen Behörden verhaftet und im November desselben Jahres zu neun Jahren Gefängnisstrafe verurteilt. Die Anklage lautete: Gefährdung des Status Quo. Der vorliegende Band enthält Dérys Briefwechsel aus der Zeit der Untersuchungshaft und der nachfolgenden Gefängnishaft mit den ihm am nächsten stehenden zwei Menschen: mit seiner Mutter und seiner Frau. Seine Mutter war schon über 90 Jahre alt, seine Frau hat er kaum eineinhalb Jahre zuvor geheiratet. Der Briefwechsel legt Zeugnis von dieser doppelten Beziehung ab: einerseits von der Sorge um die alte Mutter, andererseits von der Liebe zur beispielhaft treuen, jungen Frau. Károly Makk hat zu seinem weltweit bekannten Film Liebe aus dieser Situation den Grundstoff genommen. Der Film, dessen Drehbuch György Konrád geschrieben hat, erhielt 1971 auf dem Filmfestival von Cannes zwei Preise.

11,7 x 18,7 cm, kartoniert, 168 Seiten, 8 s/w Abb.
ISBN 3-933337-11-9
17,50 Euro

Neuer Absatz

Zoltán Magyar
Die Habsburger in der mitteleuropäischen Folklore
Narrativtypen und historische Erinnerung  

In dieser Arbeit wird die Textfolklore der Habsburger Kaiser und Könige analysiert. Die Studie erfasst neben der ungarischen Folklore das ganze Gebiet der ehemaligen Habsburgermonarchie. Sie untersucht die Folklore, die sich um die Habsburger zwischen dem 18. und 20. Jahrhundert herausgebildet hat.  Das Ziel  ist aus diesem Grunde über die nationalen Bezüge dieser Traditionen hinaus, das mitteleuropäische Spezifikum herauszustellen.  Obwohl die sich an die berühmtesten Gestalten des Hauses Habsburg anknüpfenden Volkstraditionen vor allem in den westlichen sowie zentralen Teilen des ungarischen Sprachgebietes (in der Ungarischen Tiefebene) in größerer Zahl auftreten, kommen sie in der Gesamtheit im ganzen Karpatenbecken vor. Wenn man die eigentümliche mikrogeschichtliche Disziplin der Folklore untersucht, können diese Traditionen auf das 18.-20. Jahrhundert, und innerhalb darin auf die letzten anderthalb Jahrhunderte, und auf fünf historische Gestalten ausgerichtet, eingeschränkt werden. Sie sind alle Mitglieder des Herrscherhauses: Drei Herrscher (als österreichische Kaiser und ungarische Könige), eine Königin und ein Thronanwärter bilden diese Gruppe, an die sich volkstümliche bzw. halbvolkstümliche, aus der Literatur hervorgegangene folkloristische Traditionen in größerer Zahl aus der neuzeitlichen Geschichte der Habsburger Monarchie anknüpften.  
ISBN 978-3-933337-71-9
13x20 cm
Englisch-Broschur
240 Seiten, 17 s/w und 7 farbige Abbildungen
29,50 Euro
   

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